Wir, die Schüler/innen der Klassen 3a und 3b der Landernschule, hatten einen tollen sonnigen Vormittag in der Kläranlage am Leudelsbach. Unsere Eindrücke könnt ihr hier nachlesen.

Wir haben gesehen, was alles ins Klo und dann in die Kläranlage gelangt. Dabei waren zum Beispiel Airpods, Spielzeugautos und ein Werbeflyer. An der ersten Station, dem Rechen, werden diese großen Schmutzpartikel entfernt.

Am Sandfang werden dann sinkbare Stoffe abgesaugt und der Rest des Wassers fließt weiter. Am Faulturm werden herausgefilterter Schmutz und Dreck gesammelt. Im Vorklärbecken wird der Schlamm getrennt. Schwimmbare Partikel schwimmen weiter.

Im Belebtschlammbecken braucht das Wasser drei Stunden um gereinigt zu werden. Hier werden Mikroben hinzugefügt. Das sind ähnliche Partikel wie Bakterien. In der Schlammpresse wird aus dem Klärschlamm übriges Wasser herausgepresst. Das Endprodukt ist schwarz und riecht neutral. Im Büro der Kläranlage gibt es viele Instrumente. Die Kläranlage wird nämlich automatisch gesteuert. Passiert etwas oder funktioniert etwas nicht, meldet es die Anlage an alle Mitarbeiter weiter. Alles, was durch die Gullis, die Abflüsse und Toiletten geht, kommt auch in der Kläranlage an. An Regentagen sind das 280 Liter pro Sekunde, an Sommertagen 100 Liter und an normalen Tagen ungefähr 50 Liter Abwasser pro Sekunde. Das ist zirka so viel wie eine Badewannenfüllung. Im letzten Becken befinden sich viele Lavasteine, die schlussendlich das Wasser filtern. Am Ende haben wir jeder zwei Lavasteine bekommen und durften durch einen Tunnel zum Ausgang laufen. Das war ein spannender und interessanter Lerngang.

 

Von Robi, dem rasenden Reporter und Paul, dem Professor